Der ADG-Blog

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Aufregung über das Interview in der Zeit vom 1. Mai 2019 mit Kevin Kühnert.
Ein Juso spricht in einem Interview vom Sozialismus und fast alle drehen durch.

Das Gespenst des Sozialismus wird wieder beschworen. Wer das Interview lesen konnte stellt fest, dass es die Kritiker nicht gelesen haben können. Starke Worte wirken aber nun mal.
Ein paar Zitate aus der FAZ vom 2.Mai 2019:

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Im Herbst 2017 haben während der Koalitionsverhandlungen 275.000 Menschen den Ausbau unserer Demokratie und die Einführung des bundesweiten Volksentscheids gefordert. Das Thema hat es in den Koalitionsvertrag geschafft.
Doch jetzt müssen wir die Parteivorsitzenden an ihren Auftrag erinnern – denn die Lage ist desolat. Die Koalition von CDU/CSU und SPD haben im Koalitionsvertrag ausgehandelt und unterzeichnet, eine Kommission einzusetzen. Die soll vorschlagen, wie die parlamentarische Demokratie durch Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie zu ergänzen ist. Mehr Demokratie e.V. fordert die Regierung auf, den Passus im Koalitionsvertrag umzusetzen.

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Deutsche Wirtschaftsnachrichten vom 19.12.2019
Ein Stresstest der Aufsichtsbehörde European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA) deckt Milliardenlöcher in den Betriebsrentensystemen des Kontinents auf. Das System dürfte eine neue Finanzkrise nicht überstehen.

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Ein Persönlicher Kommentar von Diethard Linck:
                       "Wir haben nicht gewusst! Wir haben nichts bemerkt"
Dies waren die häufigsten Antworten, die wir in den 60ger Jahren von unseren Eltern zu hören bekamen, wenn wir nach ihren Erinnerungen an das 3. Reich fragten. Ich bin politisch geprägt durch den Eindruck des Widerstandes von Freunden meiner Eltern (Oberst Beck) und durch die Aussagen der Barmer Erklärung der Bekennenden Kirche. Dazu kamen die Freunde, alles Kinder von Arbeitern, die der SPD nahe standen. Informieren, Stellung beziehen, einmischen sind meine Motive daraus.

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Zuerst geht es um einen Verteilungskampf. Alle großen Verbände wie Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, Sozialverbände und Berufsverbände rufen laut um Hilfe. Der Kampf um Aufmerksamkeit wird verbissen und stetig geführt. Wird bei solchen Äußerungen an die Belastbarkeit der Bundesfinanzen und Sozialkassen gedacht? Gerade am Beispiel von ADIDAS hat sich gezeigt, was von der oft beschworenen Solidarität zu halten ist, zum Schaden der Gesellschaft, des Unternehmertums und des jeweiligen Unternehmens.
Solidarität unter Völkern und Regierungen? Fehlanzeige, es geht den jeweiligen Akteuren um ihren eigenen (auch persönlichen) Vorteil.

Demokratie gibt es nicht umsonst. Man muss sich beteiligen und sie bewahren